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Essen,
03
März
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

Führungsmannschaft der neuen Tochtergesellschaft steht

Peter Terium leitet als Vorstandsvorsitzender die RWE AG und die neue Tochtergesellschaft bis zum erfolgreichen Börsengang in Personalunion

Die Führungsmannschaft der neuen Tochtergesellschaft von RWE, die das Geschäft mit erneuerbaren Energien, Netzen und Vertrieb im In- und Ausland bündelt, steht. Der Vorstand besteht aus insgesamt sechs Mitgliedern.

Peter Terium als Vorstandsvorsitzender, Dr. Bernhard Günther als Finanzvorstand und Uwe Tigges als Personalvorstand und Arbeitsdirektor werden die neue Gesellschaft ab dem 1. April 2016 in Personalunion führen. Terium und Günther werden ihre jeweiligen Ämter in der RWE AG dabei bis zum erfolgreichen Börsengang der Gesellschaft in Personalunion wahrnehmen. Tigges wird bis Ende April 2017 in Personalunion Personalvorstand und Arbeitsdirektor der RWE AG bleiben. Bis dahin sollen der Personaltransfer zwischen RWE AG und neuer Gesellschaft sowie weitere personalvertretungsrelevante Themen abgeschlossen sein. Der Aufsichtsrat der RWE AG hat diesem Vorgehen heute einstimmig zugestimmt. 

Darüber hinaus hat der Vorstand der RWE AG dem Aufsichtsrat heute die personelle Besetzung der drei operativen Vorstandspositionen der neuen Tochtergesellschaft zur Komplettierung des sechsköpfigen Gremiums vorgestellt. Demnach sollen:

  • Martin Herrmann, derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE East, s.r.o. und seit Oktober 2015 auch CEO des internationalen Vertriebsgeschäfts, mit Wirkung ab 1. April 2016 zum Vertriebsvorstand,
  • Dr. Hans Bünting, derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy GmbH, ebenfalls mit Wirkung ab 1. April 2016 zum Vorstand Erneuerbare Energien sowie
  • Hildegard Müller, bis Januar 2016 Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbandes BDEW, mit Wirkung ab 1. Mai 2016 als Netzvorstand

der neuen Tochtergesellschaft bestellt werden.

Dr. Manfred Schneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der RWE AG: „Die RWE AG und die neue Tochtergesellschaft – das sind zunächst zwei Unternehmen unter einem Dach, und das bis zum Börsengang zu 100 Prozent. Es ist daher nur folgerichtig, die Leitung der beiden Gesellschaften in die bewährten Hände von Peter Terium zu legen. Dadurch, dass auch Dr. Bernhard Günther und Uwe Tigges ihre bisherigen Ämter zusätzlich in Personalunion wahrnehmen, stellen wir sicher, dass die strukturellen Anpassungen bis zum erfolgreichen Börsengang der neuen Gesellschaft im Sinne beider Konzernteile vollzogen werden.“

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, ergänzt: „Bis die neue Tochter-gesellschaft am Kapitalmarkt durchstarten kann, liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Ich sehe es dabei als meine vordringlichste Aufgabe als Vorstandsvorsitzender beider Gesellschaften an, den für den Börsengang notwendigen Trennungsprozess verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu gehört, dass wir fair mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgehen, ob sie bei der RWE AG bleiben oder in die neue Gesellschaft wechseln. Wir werden zudem sicherstellen, dass das operative Geschäft reibungslos weiterläuft. Das alles ist eine große Herausforderung, aber mit meinen alten und neuen Vorstandskollegen in der RWE AG und in der neuen Gesellschaft weiß ich ein starkes Team um mich herum.“ 

Der vierköpfige Vorstand der RWE AG bleibt bis zum erfolgreichen Börsengang unverändert. Allerdings werden die Ressortzuschnitte bereits an die zukünftigen Gegebenheiten nach dem Börsengang angepasst: Peter Terium verantwortet nun u. a. das Geschäft mit erneuerbaren Energien, Netzen und Vertrieb, während sich Dr. Rolf Martin Schmitz auf die konventionelle Erzeugung und die RWE Supply & Trading GmbH konzentriert. Denn im Sinne langfristiger Sicherheit hat der Aufsichtsrat der RWE AG bereits heute wesentliche Weichenstellungen für die spätere Leitung der RWE AG getroffen: 

Nach dem erfolgreichen Börsengang der Tochtergesellschaft legen Terium und Günther ihre jeweiligen Vorstandsämter in der RWE AG nieder. Den Vorstandsvorsitz der RWE AG soll dann Dr. Rolf Martin Schmitz übernehmen. Um ausreichende und längerfristige Planungssicherheit für den Konzernumbau und insbesondere für den Erzeugungs- und Handelsbereich und seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat die notwendigen Entscheidungen getroffen, um Schmitz bis zum 30. Juni 2021 als Vorstandsmitglied der RWE AG zu bestellen, also anderthalb Jahre länger als bisher vorgesehen. Als Nachfolger von Dr. Bernhard Günther hat der Aufsichtsrat Dr. Markus Krebber, derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung und CFO der RWE Supply & Trading GmbH, benannt. Bei Uwe Tigges endet die Personalunion für die RWE AG wie vorstehend erläutert unabhängig vom Zeitpunkt des Börsengangs voraussichtlich spätestens zum 30. April 2017.

Die RWE AG wird gegenüber der RWE Generation SE und der RWE Supply & Trading GmbH als Managementholding agieren; sie wird die neue Tochter als reine Finanz-beteiligung führen („hybrides Modell“).

Schneider erläutert: „Mit dem Börsengang werden unabhängige Konzernteile entstehen, die in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern uneingeschränkt agieren. Dabei wird die RWE AG vom Erfolg ihrer neuen Tochtergesellschaft als größte Anteilseignerin profitieren. Ich bin froh, dass wir mit den getroffenen Entscheidungen auch für die Phase nach dem Börsengang langfristige Führungskontinuität bei der RWE AG gewährleisten können. Beide Unternehmen brauchen starke und erfahrene Führungspersönlichkeiten, um in schwierigem Umfeld erfolgreich zu sein.“

Der Aufsichtsrat hat in der heutigen Sitzung weiterhin einstimmig beschlossen, sich dem Dividendenvorschlag des Vorstands anzuschließen. Dementsprechend schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der diesjährigen Hauptversammlung der RWE AG am 20. April eine Aussetzung der Ausschüttung für Stammaktien und eine Dividende von 0,13 € je Vorzugsaktie vor.