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Essen,
24
November
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

Klage des peruanischen Landwirts aus Sicht von RWE ohne rechtliche Grundlage

Energieversorger verweist auf eigenen Beitrag zum Klimaschutz

RWE hat heute vor dem Landgericht Essen ihre Auffassung in der Klage des peruanischen Landwirts und Bergführers Saúl Lliuya bekräftigt, dass nach dem deutschen Zivilrecht ein einzelner Emittent nicht für allgemein verursachte und global wirkende Vorgänge wie den Klimawandel haftbar gemacht werden kann.

Aufgrund der Vielzahl der weltweiten Emissionen von Treibhausgasen aus natürlichen wie anthropogenen Quellen und der Komplexität des Klimas sowie dessen natürlicher Variabilität, ist es nach Auffassung von RWE nicht möglich, spezifische Auswirkungen einer Klimaveränderung juristisch einem einzelnen Emittenten zuzurechnen. RWE leistet seit Jahren einen erheblichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und unterstützt die deutschen und europäischen Klimaziele bis 2050.

Die Senkung der eigenen CO2-Emissionen hat für RWE hohe Priorität. Aus diesem Grund hat das Unternehmen seinen Kraftwerkspark in den letzten Jahren modernisiert, also neue Kraftwerke gebaut, vorhandene Anlagen effizienter gemacht und alte stillgelegt. RWE senkt den CO2-Ausstoß nachhaltig; der Konzern hat in den vergangenen Jahren darüber hinaus auch Milliarden in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert.

Das Landgericht Essen hat in der heutigen mündlichen Verhandlung der Klage des peruanischen Landwirts und Bergführers Saúl Lliuya noch keine Entscheidung getroffen. RWE wartet nun die Entscheidungsverkündung ab, die am 15.12.2016 erfolgen soll.