Köln,
18
Juli
2018
|
17:59
Europe/Amsterdam

500-Tonnen-Schwertransport erfordert morgen Unterbrechung der Straße Zum Hagelkreuz

Aldenhovener Straße ist ab heute nacht wieder frei

Der 500-Tonnen-Schwertransport von RWE Power setzt seine Fahrt in Richtung Weisweiler heute abend gegen 22 Uhr von Neu-Lohn aus fort. Er wird die alte Werksbahnbrücke überqueren, am Kreisverkehr links in die Straße Zum Hagelkreuz einbiegen und kurz hinter diesem Knotenpunkt stehenbleiben. Diese Straße bleibt dann bis zum frühen Freitagmorgen zwischen dem Kreisverkehr und der Einmündung der Zufahrt zum Gewerbegebiet (Wilhelm-Lexis-Straße) unterbrochen. Die eintägige Sperrung ist nötig, weil der Transporter auf der Straße von zweimal 26 auf zweimal 14 Achsen zurückgebaut werden muss; einen anderen Platz gibt es nicht. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, während dieser eintägigen Unterbrechung den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen.

Die Aldenhovener Straße ist damit ab heute nach wieder frei, was die Verbindung Aldenhoven-Neu-Lohn-Eschweiler angeht. Noch gibt es weiter Staus auf den Landstraßen nördlich von Eschweiler, weil die Aldenhovener Straße nur einspurig befahrbar ist. Der rund 115 Meter lange Transportzug steht zur Zeit auf der Höhe von Neu-Lohn und ist zur Entlastung der alten Brücke von zweimal 14 auf zweimal 26 Achsen aufgerüstet worden. Eine Fahrbahn der Aldenhovener Straße ist gesperrt, der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt und einspurig an dem Hindernis vorbeigeführt.

Ein Missverständnis unter den Beteiligten hat gestern leider zu Staus und Verärgerung geführt. Die Aldenhovener Straße war vormittags einige Stunden blockiert. Viele Verkehrsteilnehmer mussten lange Umwege fahren, um das Nadelöhr zu umgehen. RWE Power bedauert die Kommunikationspanne.

Das Gelände des Kraftwerks Weisweiler wird der Schwertransport am Freitag voraussichtlich gegen 1 Uhr erreichen. Damit endet ein logistischer Kraftakt mit neun Etappen, der am 2. Juli in Voerde begann. Der transportierte Stator gehört zum ersten von zwei Generatoren aus dem stillgelegten Kraftwerk Voerde, die im Rheinischen Braunkohlenrevier als strategische Ersatzteile vorgesehen sind.