Köln,
29
Juni
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Abwassersituation im Kraftwerk nach Störung entspannt

Gestern Nachmittag ist es am Standort Niederaußem im Zuge von Instandhaltungsarbeiten zu einem unbeabsichtigten Eintritt von Natronlauge in das betriebsinterne Abwassersystem des Kraftwerks gekommen, was zu einer Erhöhung des ph-Wertes führte.

Natronlauge wird zur Regeneration der Vollentsalzungsanlagen zur Wasseraufbereitung verwendet.

Das Kraftwerk hat sofort den Austritt des Abwassers in den Vorfluter Gillbach gestoppt und einen werksinternen Zwischenspeicher genutzt. Der Gillbach wird ganz überwiegend aus den sauberen Abwässern des Kraftwerks und des Veredlungsbetriebs Fortuna-Nord gespeist.

Durch gezielte Gegenmaßnahmen ist es gelungen, den ph-Wert des Abwassers auf den genehmigten Grenzwert zu bringen, so dass heute um 14:30 Uhr die übliche Einleitung wiederaufgenommen werden konnte und der Wasserstand des Gillbachs sich somit kurzfristig auf sein Normalniveau entwickeln wird.

Die Bezirksregierung Köln als zuständige Aufsichtsbehörde sowie die Untere Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises und der Erftverband wurden informiert.

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