Mülheim-Kärlich,
18
Juli
2019
|
16:00
Europe/Amsterdam

RWE Nuclear GmbH

Anlage Mülheim-Kärlich: Rückbau des Kühlturms geht in die finale Phase

Der weitere Rückbau des Kühlturms der Anlage Mülheim Kärlich kommt in die finale Abbruchphase. In den kommenden Wochen wird der Kühlturm gezielt soweit geschwächt, dass er zu einem noch zu definierenden Zeitpunkt kontrolliert in sich zusammenfällt. Das wurde in Abstimmung mit Sachverständigen, Statikern, Aufsichtsbehörden und den am Rückbau beteiligten Firmen entschieden. Derzeit hat der Kühlturm noch eine Höhe von 80 Metern. Um Anwohner und Bürger transparent über das weitere Vorgehen zu unterrichten, wird RWE die Öffentlichkeit zeitnah zu einer Informationsveranstaltung einladen.

In einem ersten Schritt werden zur notwendigen Vorschwächung des Bauwerks an vorab festgelegten und markierten Stellen Schlitze in die Kühlturmschale gesägt. Die Vorarbeiten hierfür haben begonnen. Anschließend werden an einem noch zu bestimmende Abbruchtag, statisch definierte Kühlturmstützen abgebrochen bis der Kühlturm kontrolliert zusammenfällt. Hierbei kommt ein herkömmlicher Abbruchbagger zum Einsatz, der aus Arbeitssicherheits-gründen unbemannt ist und ferngesteuert wird.

Bei allen Arbeiten wird die Staub- und Lärmentwicklung durch die ergriffenen Maßnahmen wie der aufgestellten Containerwand, auf ein Minimum reduziert. Wie bei solchen Vorhaben üblich, ist für den weiteren Abriss ein Sicherheitsbereich um den Kühlturm festgelegt worden. Zur Sicherstellung dieses Bereiches ist es notwendig, Bereiche auch außerhalb des Kraftwerksgeländes zu sperren. Am Abbruchtag wird die K44 (Am Guten Mann) zwischen der Einmündung Hafenstraße und dem Wasserwerk (Rheinau) vollständig gesperrt werden.

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