Köln,
22
Februar
2019
|
19:41
Europe/Amsterdam

Böschung an einer Stelle umgebildet

Am 22.02.2019 hat sich im Tagebau Inden eine ca. 28 Meter hohe Arbeitsböschung auf der obersten Gewinnungssohle auf rund 250 Metern Länge um rund 20 Meter bewegt. Der Bereich hat einen Umfang von rund 40.000 Kubikmetern. Die Bewegung hat sich bis zur Rasensohle durchgeprägt. Die Rutschung fand innerhalb des Betriebsgeländes statt und damit in einem für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich. Es bestand und besteht keine Gefahr für Anwohner, Mitarbeiter oder Anlagen. Der Bereich wurde durch eine zusätzliche Aufwallung und Markierung gesichert.

Auslöser ist eine bekannte, von Natur aus vorhandene geologische Störung im Schichtenaufbau des Erdbodens. Dort hat eine Restmenge Wasser, das von der weiträumigen Grundwasserabsenkung nicht komplett erfasst worden war, das Erdreich ein Stück weit in der Standfestigkeit geschwächt. Weitere Arbeiten sind nicht erforderlich.

Arbeitsböschungen sind nicht auf Dauer angelegt, sondern entstehen beim Abbaggern des Abraums und der Braunkohle durch die Schaufelradbagger. Die Arbeitsböschungen werden nach kurzer Zeit von den Großgeräten im Rahmen ihrer planmäßigen Arbeit weiter abgetragen. Auch der Bereich der Böschungsrutschung wird bald wieder vom Bagger aufgenommen.