Köln/Essen,
09
August
2019
|
14:01
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Böschung im Tagebau Inden gerutscht

Am 6.8.2019 ist im Tagebau Inden eine Arbeitsböschung auf der untersten Gewinnungssohle auf ca. 200 Meter Breite um ca. 30 Meter gerutscht. Der Bereich liegt innerhalb des Tagebaus und ist mehrere Kilometer von der Tagebaukante entfernt. Er ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Eine Gefährdung für Anwohner oder das Tagebauumfeld bestand nicht.

Arbeitsböschungen entstehen beim Abbaggern des Abraums und der Braunkohle durch die Schaufelradbagger. Die Bewegung hat in einem Bereich stattgefunden, der für die Kohlegewinnung aktuell nicht mehr von Bedeutung ist und daher vom Schaufelradbagger erst zu einem späteren Zeitpunkt erreicht wird. Da sich vorlaufend bereits zwei kleinere Umbildungen in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli und am 22. Juli ereignet hatten, stand der Bereich unter besonderer Beobachtung. Es bestand keine Gefahr für die Mitarbeiter des Tagebaus.

Der Vorgang wurde umgehend der Aufsichtsbehörde gemeldet, die vor Ort die Situation begutachtet hat. Der Bereich wurde abgesperrt und durch zusätzliche Maßnahmen gesichert.