Köln,
01
April
2019
|
11:12
Europe/Amsterdam

Böschungsumbildung im Tagebau Inden

In der Nacht auf Samstag, 30. März, ist ein ca. fünf Meter tiefer und rund 100 Meter breiter Abschnitt der temporären Randböschung des Tagebaus Inden abgerutscht. Insgesamt waren rund 15.000 Kubikmeter Erdreich betroffen. Die Stelle liegt innerhalb des Tagebaus und damit in einem für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich. Es bestand und besteht keine Gefahr für Anwohner, Mitarbeiter oder Anlagen.

Der Vorgang wurde der Dienstbereitschaft der Aufsichtsbehörde gemeldet.

Auslöser sind bekannte, von Natur aus vorhandene geologische Störungen im Schichtenaufbau des Erdbodens. Dort hat Feuchtigkeit das Erdreich ein Stück weit in der Standfestigkeit geschwächt.

Zur engmaschigeren Überwachung wurden zusätzliche Beobachtungspunkte auf der Rasensohle im Umfeld der Umbildung installiert. Der Böschungsfuß wird durch Anschütten von Erdreich zusätzlich gestützt.