Köln,
27
Juni
2018
|
15:06
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Die Erweiterung des Industrie- und Gewerbeparks wird mit Leben gefüllt

Die Bagger stehen in den Startlöchern! Es kann losgehen, die ca. 200.000 qm große Industriefläche in Sichtweite zur A 4 kann nach den erforderlichen Erschließungsarbeiten nun bebaut werden. Die Firma Loven, die sich als einer der ersten Interessenten bereits eine rund 25.0000 qm große Fläche gesichert hat, feierte heute den ersten Spatenstich auf der Großbaustelle.

Ein modernes DAF-Nutzfahrzeugzentrum wird auf dem Grundstück im süd-östlichen Teil des Gebietes errichtet. Bereits seit über 60 Jahren ist die Familie Loven Vertragspartner von DAF.

One-Stop-Shopping ist die Devise des niederländischen Nutzfahrzeughändlers Loven. Dabei wird auch die DEKRA aus Aachen ihr Geschäft aufnehmen. Das Kerngeschäft, der Vertrieb von DAF-Nutzfahrzeugen, wird im übrigen Teil des LKW-Kompetenzzentrums betrieben. Für den schweren Straßen- und Geländeeinsatz hat die Firma Loven den Nutzfahrzeughersteller Tatra an seiner Seite. Darüber hinaus zählen die Reparatur sowie der Verkauf von Aufbauten, Hydrauliksystemen, Kranaufbauten von Palfinger oder Entsorgungsaufbauten und Hydraulikanlagen von Hyva ebenfalls zum Angebotsspektrum der Fa. Loven.

Insgesamt entstehen bis zu 50 neue Arbeitsplätze - gute Aufstiegschancen sowie umfangreiche Ausbildungsberufe garantiert.

Mit der Erweiterung soll der erfolgreiche Industrie- und Gewerbestandort weiterentwickelt werden. Die verkehrsgünstige Lage zwischen A 4 und A 44 sowie das attraktive Wirtschaftsumfeld überzeugten bislang über 30 Unternehmen mit rd. 1.300 Mitarbeitern. Da der IGP flächenmäßig nun vollends ausgeschöpft ist, kommt eine derartige Erweiterung genau zum richtigen Zeitpunkt. So konnte der Rat der Stadt Eschweiler den Bebauungsplan im Jahr 2017 beschließen, um somit potentiellen Investoren planungsrechtliche Sicherheit zu garantieren. Daran schloss sich die RWE Power AG als alleinige Eigentümerin an und investierte rd. 2,0 Mio. Euro in die Infrastruktur zur Errichtung von Straßen und Entwässerungseinrichtungen.

„Wir stehen vor großen Herausforderungen, die der Strukturwandel mit sich bringt. Und die gilt es, mit entstehenden Arbeitsplätzen unterschiedlicher Qualifizierungsstufen zukunftssicher zu bewältigen. Ich freue mich über die erste Ansiedlung in dem Gebiet. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung des Strukturwandels in Eschweiler“, zeigt sich Bürgermeister Rudi Bertram optimistisch.

Die IGP-Erweiterung ist nicht das erste Projekt, was RWE und die Stadt gemeinsam realisieren. Basis hierfür ist ein über Jahrzehnte langes partnerschaftliches Verhältnis, welches die Flächenentwicklung stetig vorantreibt. „Große Expertise und ein gutes Netzwerk von allen Beteiligten sowie zahlreiche Gespräche mit interessierten Unternehmen machen solche Ansiedlungen möglich, von denen die Region auch langfristig profitiert“, unterstrich Marcel Martin von RWE Power. „Wenn die starken Partner im Revier an einem Strang ziehen, gelingt die Weiterentwicklung der Region - nicht über Nacht, denn so ein Prozess braucht Zeit und Einsatz.“

Die Stadt Eschweiler und RWE Power führen darüber hinaus weitere Verhandlungsgespräche für das Gebiet und sind optimistisch, in naher Zukunft interessante und zukunftsorientierte Unternehmen in Eschweiler anzusiedeln. Gerade dieser Standort bietet den Unternehmen einen kostenlosen Werbeeffekt, da der angrenzende Abschnitt der A 4 von rd. 70.000 Fahrzeugen pro Tag befahren wird.