Köln,
09
Juli
2018
|
09:32
Europe/Amsterdam

Hunderte wollten mit „Sophie“ die Natur erleben

RWE Power AG

Newsfacts:
  • Neues Entdeckerbuch für Kinder und Junggebliebene
  • Über 10,5 Millionen Bäume auf Sophienhöhe gepflanzt

Mal mit einem Förster durch den Wald gehen und sich die Welt der Bäume erklären lassen - das bleibt für die allermeisten Naturfreunde ein Wunschtraum. Doch mit einem sachkundigen Maskottchen im Gepäck durch den Forst stiefeln, das geht: „Sophie“ heißt die Titelheldin eines Entdeckerbuchs, das vor allem jungen Naturfreunden die Rekultivierung vorstellt. Seine Heimat ist, unschwer zu erraten, der markante, 200 Meter hohe Berg neben dem Tagebau Hambach. Am Wochenende wurde der neue Naturerlebnispfad auf der Sophienhöhe offiziell eröffnet.

Rund 400 Besucher waren der Einladung zum Familienfest in dem beliebten Freizeit- und Erholungsgebiet gefolgt. „Der neue Naturlehrpfad von RWE Power fördert das Bewusstsein für Tiere und Natur. Hier können junge Menschen Rekultivierung, die unsere Region nachhaltig prägt und den Strukturwandel begleitet, aktiv erleben“, so der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn.

Zur Eröffnung des Naturerlebnispfads wurde das neue Entdeckerbuch „Mit Sophie durch das Jahr“ unter den kleinen Besuchern verteilt. Darin begleitet die Haselmaus Sophie als Maskottchen des Naturlehrpfades die jungen Entdecker. Allein 2016 hat RWE über 500 Haselmäuse aus dem Vorfeld der Tagebaue Garzweiler und Hambach umgesiedelt. „Wo wir in die Landschaft eingreifen und Strom für die Menschen produzieren, sorgen wir hinterher für eine hervorragende Rekultivierung und hochwertigen Artenschutz. Mehr als 22.000 Hektar ehemaligen Tagebaugeländes sind bereits rekultiviert, davon über 8.000 Hektar für neue Wälder, Forsten und Grünzüge. Allein auf der Sophienhöhe haben wir über 10,5 Millionen Bäume gepflanzt“ erklärte Michael Eyll-Vetter, Leiter Tagebauentwicklung bei RWE Power.

Der als Rundkurs angelegte, 3,5 Kilometer lange Naturerlebnispfad beginnt am Wanderparkplatz Sophienhöhe. Da die Strecke hügelig ist und sich die Entdecker wahrscheinlich ausreichend Zeit für die Stationen nehmen wollen, sollte eine Wanderung von etwa 2,5 Stunden eingeplant werden. Elf Stationen veranschaulichen auf spielerische Art, wie Rekultivierung und Artenschutz funktionieren. An einigen Stationen werden den kleinen Naturentdeckern Aufgaben gestellt. So müssen sie beim Baumrindenmemory Baumarten anhand ihrer Rindenstruktur zuordnen und in der Umgebung entdecken. Bei der Einrichtung des Lehrpfades und bei der Entwicklung des Entdeckerbuches wurde RWE Power von Melanie Gutmann unterstützt, die an der RWTH Aachen Georessourcen-Management studiert. Extra für den Eröffnungstag gab es die Möglichkeit, auf einer kürzeren Wegvariante eine erste Schnupperrunde zu machen.

Abgerundet wurde das Familienfest durch eine Ausstellung der RWE-Rekultivierungsabteilung. Kinder bauten unter Anleitung Nistkästen und ließen sich schminken. Vereine aus Niederzier sorgten für Verpflegung und Getränke – eine Wohltat angesichts hochsommerlicher Temperaturen.

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