04
Mai
2016
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00:00
Europe/Amsterdam

Eröffnung neuer Wanderwege auf der Sophienhöhe

RWE Power eröffnete gestern feierlich rund sieben Kilometer neue Wanderwege auf der Sophienhöhe. Die Sophienhöhe ist rekultiviertes Gebiet des Tagebaus Hambach und befindet sich auf dem Grund der Gemeinden Niederzier und Titz sowie der Städte Jülich und Elsdorf. In Summe sind auf der Sophienhöhe damit nun deutlich über 100 Kilometer Wanderwege vorhanden. Die Freigabe der neuen Wanderwege erfolgte im Beisein von Landes- und Kommunalpolitkern, Behörden- und Kirchenvertretern sowie maßgeblich an der Rekultivierung beteiligten Partnerfirmen- und RWE-Mitarbeitern. Andreas Heller, Bürgermeister der Stadt Elsdorf, Hermann Heuser, Bürgermeister der Gemeinde Niederzier und Thomas Körber, Leiter des Tagebaus Hambach würdigten in ihren Ansprachen die Rekultivierung auf der Sophienhöhe als wichtiges Element für die Naherholung und als besonders artenreichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Im Zusammenhang mit der Eröffnung der neuen Wanderwege präsentierte RWE auch die neue Wanderkarte der Sophienhöhe. Ab sofort kann die neue Wanderkarte per E-Mail unter aktionen@rwe.com oder telefonisch unter 0800/8833830 kostenlos angefordert werden.

In den Betrieben von RWE hat die Sicherheit traditionell eine hohe Priorität. Dies gilt selbstverständlich auch für Gäste, sowohl im Tagebau als auch auf der Sophienhöhe. Daher wurde bei dieser Gelegenheit auch die Einbindung der bestehenden Rettungspunkte auf der Sophienhöhe in die App „Hilfe im Wald“ vorgestellt. Die Idee hierzu hatte ein RWE-Mitarbeiter. Mit Hilfe der App können Wanderer jederzeit die eigene Position sowie die Richtung und Entfernung zum nächsten Rettungspunkt bestimmen. (Derzeit für Android und Windows Phone verfügbar, IOS folgt voraussichtlich im Laufe des Jahres.)

Die hochwertige Rekultivierung hat für RWE einen besonderen Stellenwert. Sie ist die Visitenkarte des Bergbaus, mit entsprechendem Engagement und einer großen Leidenschaft arbeiten die Mitarbeiter von RWE an dieser wichtigen Aufgabe. Belege für die hohe Qualität der Rekultivierung gibt es dabei viele. RWE pflanzt nach ansprechender Oberflächenprofilierung jährlich ca. 5.000 Bäume und Sträucher in der Rekultivierung. So finden sich mittlerweile über 600 Pflanzenarten im rekultivierten Gebiet wieder, die teilweise in der Rheinischen Bucht als gefährdet oder ausgestorben gelten. Auch viele seltene Tierarten, wie die Haselmaus, haben hier neuen Raum zum Leben gefunden. Darüber hinaus sind in den Forstflächen und Feuchtbiotopen eine Reihe weiterer „Bewohner“ zu entdecken, wie Fledermäuse, Spechte, Steinkäuze oder der selten gewordene europäische Flusskrebs, der Springfrosch, die Kreuz- und Wechselkröte sowie eine Vielzahl an Rot- und Schwarzwild. Ganz wesentlich ist aber auch, dass die Bürger der Region einen Platz der Ruhe und Erholung in der Natur finden. Deshalb hat RWE das Ziel, insbesondere den Anwohnern aus dem direkten Tagebauumfeld die rekultivierten Bereiche möglichst zeitnah für eine schonende, freizeitliche Nutzung anzubieten.

Foto 1 und 2: v.l.n.r. Günter Rosenland (Förster), Guido van den Berg (Mitglied des Landtag Nordrhein-Westfalen), Hermann Heuser (Bürgermeister Gemeinde Niederzier), Thomas Körber (Leiter Tagebau Hambach), Andreas Heller (Bürgermeister Stadt Elsdorf), Harald Marx (Leiter Tagebauplanung und -genehmigung), Martin Trautner (Pfarrer)