Essen,
02
Januar
2018
|
12:08
Europe/Amsterdam

Fokussierter und schlagkräftiger: RWE organisiert konventionelles Erzeugungsgeschäft neu

RWE Generation und RWE Power agieren fortan stärker als selbständige Gesellschaften mit eigenen Vorstandsgremien

Mit einer neuen Aufstellung im Erzeugungsbereich ist RWE ins neue Jahr gestartet. „Wir wollen unser Portfolio in einem sich verändernden Marktumfeld schlagkräftig aufstellen. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr entschieden, unsere Stromerzeugungsgesellschaften noch flexibler zu machen und sie zugleich stärker auf ihre jeweiligen Energieträger auszurichten“, erklärt Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.

Mit der neuen Organisation verbunden ist die Auflösung der bisherigen Personalunion bei den Gesellschaften RWE Generation und RWE Power. Matthias Hartung, der beide Unternehmen fünf Jahre lang als CEO geleitet hat, ist planmäßig in den Ruhestand gewechselt. „Matthias Hartung hat unseren Erzeugungsbereich erfolgreich durch eine sehr schwierige Zeit geführt. Für ihn standen die Interessen von RWE und ihren Beschäftigten immer an erster Stelle. Dafür gebühren ihm Respekt und höchste Anerkennung. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles erdenklich Gute“, betont Rolf Martin Schmitz, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der beiden Unternehmen ist.

RWE Generation: Gas, Steinkohle, Wasserkraft und Biomasse

Das RWE-Erzeugungsgeschäft mit Gas, Steinkohle, Wasserkraft und Biomasse ist nun in der RWE Generation SE gebündelt. Die Gesellschaft führt Roger Miesen als CEO. Er hat zuvor schon das Erzeugungsgeschäft mit Gas, Steinkohle und Biomasse als Bereichsvorstand verantwortet. In Personalunion leitet Katja van Doren das Finanz- und Personalressort der RWE Generation. Den Vorstand komplettiert Tom Glover, der als Geschäftsführer der RWE Supply & Trading GmbH zudem die kommerzielle Optimierung des Kraftwerkseinsatzes verantwortet.

RWE Power: Braunkohle und Kernenergie

Die RWE Power AG steht seit 1. Januar 2018 für Stromerzeugung aus Braunkohle sowie für die Steuerung der Kernenergie. Als CEO fungiert Dr. Frank Weigand, der außerdem weiterhin das Finanzressort führt. Das Ressort Braunkohle der RWE Power AG leitet unverändert Dr. Lars Kulik. Personalvorstand und Arbeitsdirektor der RWE Power AG bleibt Erwin Winkel. Er wird im Juli 2018 in den Ruhestand wechseln und seine Aufgaben an Kemo Razanica, Prokurist der RAG Aktiengesellschaft, übergeben. Das Ressort Kernenergie verantwortet Nikolaus Valerius, zuvor Spartenleiter für Steinkohle und Gas in Deutschland und den Niederlanden. In Personalunion ist Valerius technischer Geschäftsführer der neu gegründeten RWE Nuclear GmbH, in der am 1. Januar 2018 die Aktivitäten der RWE in der Kernenergie zusammengefasst worden sind. Gabriele Strehlau ist kaufmännische Geschäftsführerin der RWE Nuclear GmbH. In dieser Funktion verantwortet sie auch den Personalbereich. Zuvor leitete sie das Kernenergiecontrolling im Ressort Kernenergie der RWE Power AG. Das Unternehmen ist für Betrieb und Rückbau der kerntechnischen Anlagen der RWE zuständig und betreibt alle Standortzwischenlager – bis zu deren Übertragung an den Bund im Jahr 2019.

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Über die RWE AG

Die RWE AG, Essen, ist mit ihren drei operativen Segmenten – Braunkohle & Kernenergie, Europäische Stromerzeugung aus Gas, Kohle, Wasserkraft und Biomasse sowie Energiehandel – unverzichtbar für das Funktionieren des Energiesystems und für die Versorgungssicherheit in Europa. Ihr viertes Standbein ist die Finanzbeteiligung an der innogy SE, einem der führenden europäischen Energieunternehmen. In dieser Aufstellung sind die insgesamt fast 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RWE Konzerns auf allen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv.