19
November
2014
|
00:00
Europe/Amsterdam

„Generation um die 30“: Industrie unverzichtbar für Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg

TNS Emnid hat im Auftrag von RWE 27- bis 34-Jährige befragt: Studie „Standort Zukunft“ bietet bemerkenswerte Einblicke

Eine breite industrielle Basis und intakte Wertschöpfungsketten sind für die Generation der 27- bis 34-Jährigen („Generation um die 30“) entscheidende Voraussetzungen für Wohlstand, Wachstum und sichere Arbeitsplätze in Deutschland. Das ist eine Schlüsselerkenntnis aus der heute veröffentlichten Studie „Standort Zukunft“, die RWE beim Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in Auftrag gegeben hat. Befragt wurden in zwei repräsentativen Umfragen jeweils 1.000 Personen dieser Altersgruppe.

Zusätzlich wurde das Thema in diversen Workshops qualitativ untersucht. Damit sind erstmals in Deutschland Einstellungen und Haltungen der „Generation um die 30“ intensiv erforscht worden.Die Studie ist Gegenstand einer Podiumsdiskussion, die heute Abend im NRW-Forum in Düsseldorf stattfindet. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Dr. Martin Iffert, Vorstandsvorsitzender der TRIMET Aluminium SE, und Michael Porschen, IG BCE Jugendsekretär, werden gemeinsam mit RWE-CEO Peter Terium über die Befragungsergebnisse und Handlungsempfehlungen sprechen.

„Diese Ergebnisse sind für uns wichtig. Denn sie machen deutlich, dass die Menschen dieser Altersgruppe erwarten, dass Politik und Wirtschaft sich mit ihren konkreten Erwartungen ernsthaft auseinandersetzen. Klima- und Umweltschutz sind ihnen wichtig. Gleichzeitig sehen sie die Notwendigkeit einer breiten industriellen Basis in Deutschland, um Wohlstand und Wachstum für alle zu sichern“, kommentiert die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Studienergebnisse.

Die Ergebnisse bieten bemerkenswerte Einblicke: So ist die Industrie für 91 Prozent der Befragten wichtige Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum in Deutschland. Sie verbinden mit ihr Wettbewerbsfähigkeit, qualitativ hochwertige Produkte und gesamtwirtschaftlichen Erfolg. Gleichzeitig haben die Befragten hohe Erwartungen: Als großer Emittent von Treibhausgasen muss die Industrie Umweltschutz und Nachhaltigkeit ernst nehmen. Zudem sieht die Generation um die 30 erheblichen Nachholbedarf im Hinblick auf flexible Arbeitszeiten, eine wertschätzende Arbeitsumgebung und eine ausgeglichene Work-Life-Balance.

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, erläutert die Hintergründe des Studienprojekts „Standort Zukunft“: „Die heute 27- bis 34-Jährigen werden schon bald die wichtigen Positionen in unserer Gesellschaft innehaben und für die Zukunftsgestaltung unseres Landes eine zentrale Rolle einnehmen. Es ist wichtig, sie besser zu verstehen – für die Gesellschaft, aber vor allem für uns in unserer Rolle als Energieversorger.“ Terium weiter: „Diese Generation fordert eine Energiewende mit Augenmaß, die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfungsketten nicht gefährdet.Gleichzeitig zeigt sie Erneuerungsbedarf auf. Wer klug ist, wird sich diesen Erkenntnissen nicht verschließen.“

Mit Blick auf den Umbau der Energieversorgung warnen die Befragten vor einem Ausufern der Kosten: 66 Prozent befürchten, dass Strom für Teile der Gesellschaft in Zukunft nicht mehr bezahlbar sein wird. Zudem ist rund die Hälfte besorgt, dass Unternehmen aufgrund steigender Strompreise abwandern könnten.Grundsätzlich wünscht sich die Generation um die 30 deutlich mehr Aufmerksamkeit von der Politik: Über die Hälfte der bundesweit Befragten denkt, dass die Politik ihre Interessen zu wenig berücksichtigt und sich stärker für die Belange der älteren Generation einsetzt. Folglich stehen höhere Investitionen und mehr Engagement für junge Familien, Bildung und Forschung weit oben auf der Prioritätenliste.

„Die Umsetzung der Energiewende bewegt sich im Spannungsfeld ökologischer, ökonomischer und sozialer Erfordernisse. Als verantwortlich handelnder Akteur in der Gesellschaft wollen wir dazu beitragen, dass Zielkonflikte ehrlich thematisiert und offen diskutiert werden“, so Peter Terium.Mit der Online-Plattform www.standortzukunft.de will RWE deshalb eine breite Diskussion über die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland und relevante gesellschaftliche Entwicklungen initiieren.Unter folgenden Links finden Sie die Kurzpräsentationen als Download:

Band I „Ergebnisse im Überblick“

Band II „RWE nimmt Stellung“

Zur Studie:

Gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid und dem Beratungsunternehmen Deekeling Arndt Advisors hat RWE zwei repräsentative Bevölkerungsumfragen mit jeweils 1.000 Personen im Alter von 27 bis 34 Jahren durchgeführt. Die quantitativen Ergebnisse wurden durch qualitative Workshops ergänzt, die in vier deutschen Großstädten mit insgesamt rund 60 zufällig ausgewählten um die 30-Jährigen stattgefunden haben. Die Studie ist bislang die einzige, die sich in dieser fundierten Art mit der Zielgruppe der um die 30-Jährigen beschäftigt.