Köln/Essen,
18
Juni
2019
|
13:16
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Greenpeace muss zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung stehen

  • Vorstand Frank Weigand spricht mit Demonstranten
  • RWE fordert Greenpeace auf, Aktion friedlich zu beenden

RWE ist gesprächsbereit und dialogorientiert. Wer den friedlichen Dialog sucht, findet in RWE immer einen fairen Diskussionspartner. Trotzdem hat Greenpeace heute die Essener Zentrale der Power AG belagert.

Dr. Frank Weigand, Vorstandvorsitzender der RWE Power ging auf die Demonstranten zu: „Greenpeace war Mitglied der Kommission ‚Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung‘ und hat deren Ergebnisse zum Kohleausstieg mit erarbeitet und unterzeichnet. Diesen Kompromiss, der RWE und ihren Beschäftigten viel abverlangt, unterstützen wir und tragen ihn 1:1 mit. Das erwarten wir nun auch von Greenpeace. Alle müssen nun Verantwortung übernehmen, damit der Kompromiss umgesetzt wird.“

Kompromisse sind das Wesen einer Demokratie und Ergebnis eines Ausgleichs von Interessen. Daher fordert RWE Greenpeace auf, zum eigenen Kompromiss zu stehen und nicht im Nachhinein zusätzliche Verschärfungen zu fordern.

Das Unternehmen hat die Gruppe nach den Gesprächen mit Vorstand, Betriebsräten und Mitarbeitern aufgefordert, die Aktion auf dem RWE-Gelände friedlich zu beenden.

RWE steht ohne Wenn und Aber zu den nationalen und internationalen Klimaschutzzielen und unterstützt zudem im Rahmen einer eurelectric-Initiative das Ziel einer CO2-Neutralität „well before 2050“. Das Unternehmen handelt: RWE hat von 2012 bis 2018 den Treibhausgasaustoß um 60 Mio. Tonnen CO2 reduziert, das sind 34 Prozent, und investiert in Erneuerbare Energien: Noch in diesem Jahr wird RWE voraussichtlich die Transaktion mit E.ON abschließen und demzufolge zu den weltweit fünf größten Erzeugern von Erneuerbaren Energien gehören. Jedes Jahr wird RWE dann 1,5 Mrd. Euro netto in zusätzliche Erneuerbaren-Projekte investieren.

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