Essen,
17
August
2018
|
14:28
Europe/Amsterdam

RWE AG

Grundsteinlegung: RWE schlägt neues Kapitel ihrer Unternehmensgeschichte auf

  • Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Deutliches Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Essen“

  • RWE CEO Dr. Rolf Martin Schmitz: „Kreatives und kommunikatives Arbeitsumfeld für annähernd 3.000 Mitarbeiter“

  • 1. Bauabschnitt am RWE-Platz soll im Frühjahr 2020 fertig sein

    Essen, 17. August 2018

    Mit einer feierlichen Grundsteinlegung hat RWE am Freitag den Start der Bauarbeiten für ihre neue Unternehmenszentrale eingeleitet. Die in Essen an der Altenessener Straße entstehenden Bürogebäude bilden mit dem bestehenden Gebäude der RWE Supply & Trading und der modernisierten früheren Verwaltung der Zeche Victoria Mathias den künftigen „RWE-Campus“.

    Den symbolischen ersten Stein setzte Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, zusammen mit Thomas Kufen, dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Rolf Müller, Vorstand der Lang & Cie. Rhein-Ruhr Real Estate AG, und Jan-Hendrik Goldbeck, Geschäftsführer des Bauunternehmens Goldbeck GmbH.

    Für Rolf Martin Schmitz schließt sich mit dem Neubau ein Kreis: „Essen ist unsere Heimat. Und das schon seit 120 Jahren. Jetzt schlagen wir ein neues Kapitel auf.“ Zum einen mit dem Campus. Zum anderen mit der „neuen“ RWE, bei der künftig erneuerbare und konventionelle Erzeugung für eine Energiewende mit Versorgungssicherheit stehen.

    Im Frühjahr 2020 soll der erste Bauabschnitt der neuen RWE-Unternehmenszentrale an der Altenessener Straße fertiggestellt werden. Vor dem Hintergrund der Transaktion von RWE und E.ON hat Rolf Martin Schmitz die folgerichtige Erweiterung des RWE-Campus‘ um einen zweiten Bauabschnitt angekündigt, der bis Mitte 2021 fertiggestellt werden soll. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass die Projektpartner zu guten Lösungen kommen werden. Ziel sei es, für 600 bis 800 Mitarbeiter der Erneuerbaren Energien, die von innogy und E.ON zu RWE wechseln werden, Platz auf dem Campus zu schaffen. Damit werden dort annähernd 3.000 Mitarbeiter tätig sein. „In einem kreativen und kommunikativen Arbeitsumfeld, in dem sich alle wohl fühlen können“, so Rolf Martin Schmitz.

    In einer Zeitkapsel, die die Gratulanten in den Grundstein einmauerten, fanden neben aktuellen regionalen Tageszeitungen des Tages und Münzen auch Glückwünsche künftiger Nutzer Platz. Darunter Wünsche nach „einem guten Start ohne Verzögerungen“ und danach, „dass der Campus ein lebendiger Ort werde“, in dem „Gäste jederzeit willkommen“ seien und wo „Kollegen „gern ein- und ausgehen“.

    „Ich freue mich, dass RWE mit dem Bau des RWE-Campus den Stadtentwicklungsprozess rund um die Nordstadt mit der neuen Unternehmenszentrale nachhaltig unterstützt“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Das ist ein deutliches Bekenntnis des Unternehmens zum Wirtschaftsstandort Essen. In diesem Sinne ist die heutige Grundsteinlegung gleichzeitig eine Fortsetzung der traditionellen Partnerschaft von RWE mit der Stadt Essen.“

    Wenn die drei Bürogebäude fertiggestellt sind, bieten sie auf jeweils vier Etagen Platz für bis zu 850 Mitarbeiter. Die Gebäude schließen dann an das H-förmige Gebäude an, in dem seit 2009 die RWE Supply & Trading zu Hause ist. Auf 15.000 Quadratmetern arbeiten dort heute rund 1.100 Mitarbeiter. Und am 1. Juni dieses Jahres hat die RWE AG das sanierte Verwaltungsgebäude der früheren Zeche Victoria Mathias bezogen.

    Kurze Wege zwischen den Gebäuden erleichtern künftig den persönlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern der RWE AG, der Stromerzeugung und des Handels. Der RWE-Campus ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Für Autofahrer wird es eine Tiefgarage mit 250 sowie ein Parkhaus mit weiteren 550 Parkplätzen geben.

    Entwickelt wurde der RWE-Campus von Lang & Cie. Rhein-Ruhr Real Estate aus Köln, die die Gebäude an RWE vermieten werden.

    Die Postanschrift des neuen Campus wird „RWE Platz“ lauten. Das hat die Bezirksvertretung für die Nordviertel der Stadt Essen Anfang Juli 2018 beschlossen.