Köln/Essen,
07
November
2018
|
10:43
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Infotag am Tagebau Garzweiler: Besucher können sich bei geführten Touren eigenes Bild machen

  • Breites Informationsangebot am 10. November 2018

  • Busse starten an Aussichtspunkten in Jackerath/Skywalk und Hochneukirch

    Von den RWE-Aussichtsplattformen Hochneukirch und Jackerath aus schauen Besucher seit Jahren bis tief in den Tagebau Garzweiler. Am Samstag, 10. November, können sie sich dort über weitere aktuelle Themen informieren: Die Wiederherstellung der Landschaft hinter dem Tagebau und die Errichtung neuer Dörfer im Tagebauumfeld. An ihren Aussichtsplattformen richtet RWE dafür einen Tag lang Informationsstände ein und bietet neben Fahrten zu einem Schaufelradbagger auch geführte Touren zu den Rekultivierungsflächen und in neu errichtete Umsiedlungsorte an.

    Dazu sagt Elisabeth Mayers-Beecks, bei RWE Power verantwortlich für Umsiedlungen: „Etwas live zu sehen hilft, es besser zu verstehen. Darum bieten wir die Möglichkeit an, sich vor Ort zu diesen Themen eine eigene Meinung zu bilden.“

    Im Rahmen des RWE-Infotags starten dazu vom Aussichtspunkt Jackerath/ Skywalk on 10 bis 16 Uhr regelmäßig Bustouren in den Tagebau Garzweiler sowie durch die Orte Neu-Keyenberg, Neu-Borschemich und Neu-Immerath . Hier haben bereits hunderte Umsiedler eine neue Heimat gefunden. Die Besucher erfahren, wie eine Umsiedlung abläuft, welche baulichen und strukturellen Besonderheiten die neuen Orte aufweisen und was RWE tut, um die Dorfgemeinschaft zu erhalten. Besucherbetreuer und RWE-Mitarbeiter beantworten in den Bussen Fragen der Teilnehmer.

    Vom „Skywalk“ in Jackerath starten im gleichen Zeitraum immer wieder Busse in den Tagebau Garzweiler sowie in die rekultivierten Gebiete auf der Königshovener Höhe. Während der Rekultivierungstouren passieren die Busse junge, von RWE bewirtschaftete Flächen sowie Felder, die Landwirte schon seit 30 Jahren erfolgreich bestellen. Biologen und Agrarwissenschaftler von RWE erläutern, welche Rolle Luzernefelder, Blühstreifen und extensiv genutzte Flächen bei den Bemühungen um Artenvielfalt in der Feldflur spielen. Die Besucher erfahren zudem, welche Maßnahmen Arten wie Feldlerche und Steinschmätzer in den rekultivierten Bereichen dabei helfen, heimisch zu werden und wieso gesteuerte Standortvielfalt für Artenvielfalt sorgt.

    Markus Kosma, Leiter des Tagebaus Garzweiler: „Für unsere Besucherführungen in den Tagebau und die angrenzenden Kraftwerke erhalten wir seit Jahren positive Rückmeldungen. Ich glaube, dass dieses Format auch bei den Themen Umsiedlung und Rekultivierung zur Versachlichung der Diskussion beitragen kann.“

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