Essen,
30
November
2017
|
18:00
Europe/Amsterdam

Klage des peruanischen Landwirts aus Sicht von RWE ohne rechtliche Grundlage

Oberlandesgericht beschließt Beweisaufnahme zu bestimmten Fragen

RWE wird den heutigen Beweisbeschluss des Oberlandesgerichts Hamm im Detail bewerten und danach ihr weiteres Vorgehen festlegen. Das Unternehmen ist weiter der Auffassung, dass die Klage unbegründet ist.

Nach dem deutschen Zivilrecht kann ein einzelner Emittent nicht für allgemein verursachte und global wirkende Vorgänge wie den Klimawandel haftbar gemacht werden, so die Rechtsauffassung von RWE. Der Grund liegt in der Vielzahl der weltweiten Emissionen von Treibhausgasen aus natürlichen wie anthropogenen Quellen, in der Komplexität des Klimas sowie in dessen natürlicher Variabilität.

RWE leistet seit Jahren einen erheblichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und unterstützt die deutschen und europäischen Klimaziele bis 2050. Die Senkung der eigenen CO2-Emissionen hat für RWE hohe Priorität. Aus diesem Grund hat das Unternehmen seinen Kraftwerkspark in den letzten Jahren modernisiert, also neue Kraftwerke gebaut, vorhandene Anlagen effizienter gemacht und alte stillgelegt. RWE senkt den CO2-Ausstoß nachhaltig: RWE hat einen festen Fahrplan für die weitere Minderung ihrer Treibhausgas-Emissionen. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren darüber hinaus auch Milliarden in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert. Das Geschäft mit erneuerbaren Energien ist heute in der innogy, einer Finanzbeteiligung der RWE AG, gebündelt.