27
Mai
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

Mitarbeiter-Stiftung unterstützt Menschen und Institutionen in der Region

„Stiftung RWE Mitarbeiter für das indeland“ gegründet

Nach dem Vorbild der Mitarbeiter-Stiftung des Tagebaus Hambach ist in diesen Tagen die „Stiftung RWE Mitarbeiter für das indeland“ gegründet worden. Sie will den Mitarbeitern des Tagebaus Inden „eine Plattform bieten … nachhaltig an der Gestaltung des Indelandes und dem Zusammenleben der in ihm lebenden Menschen mitzuwirken und Mitverantwortung für eine positive Entwicklung zu übernehmen“, so die Präambel der Stiftung. Die Verträge wurden jetzt unterzeichnet von Dr. Andreas Wagner, Leiter des Tagebaus Inden, und Harald Louis, Betriebsratsvorsitzender des Tagebaus Inden und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der RWE Power, sowie dem Träger und Treuhänder der Stiftung, der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.

„Unsere Mitarbeiter zeigen Verantwortung für die Region. Wir wollen den Strukturwandel engagiert und kreativ mitgestalten und damit das Indeland zukunftsfähig machen. Einen Beitrag hierzu kann auch die neue Stiftung leisten“, betont Wagner. Sie wird von den Mitarbeitern mit einem Anfangs-vermögen von 73.800 Euro ausgestattet. Der Betrag kann durch Zuwendungen erhöht werden. Pro Jahr sollen mindestens 5000 Euro in gemeinnützige Projekte fließen.

„In der Vergangenheit haben wir regelmäßig ein Mitarbeiterfest gefeiert. Das passt nicht mehr in die heutige für unser Unternehmen äußerst schwierige Zeit. Das Geld aus diesem Topf stecken wir jetzt in die neue Stiftung. Und ich freue mich, dass die Kolleginnen und Kollegen diese Idee mittragen. Zudem werden sie sich mit ihrem Engagement einbringen“, unterstreicht Louis.

"Insbesondere als Entwicklungsgesellschaft freuen wir uns, Träger und Treuhänder der Stiftung zu sein und dass sich die Mitarbeiter des Tagebaus Inden für die Region einsetzen, in der sie arbeiten und leben. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen und Institutionen im indeland davon profitieren", betont Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.

Neben der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit sollen die Kultur, die Denkmalpflege, der Umwelt- und Naturschutz genauso gefördert werden wie Bildung, Erziehung und Sport. Als konkrete Projekte sind im Satzungszweck angeführt: die Unterstützung von Kindergärten, Kinder- und Jugendheimen, Altenheimen oder von in Not geratenen Familien. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Förderung des Ausbildungs- und Berufseinstiegs von Behinderten oder sozial Benachteiligten sowie von Brauchtumsvereinen genannt.

Bereits seit mehr als 20 Jahren unterstützen die Mitarbeiter des Tagebaus Hambach Bürger der Gemeinde Niederzier sowie Kollegen und Angehörige in Notfällen. Die Gemeinde Niederzier verwaltet die Stiftung treuhänderisch.