Köln,
24
März
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Nach „Hambacher Dialog“: RWE bleibt gesprächsbereit

Seit September 2016 fand zwischen Vertretern der Initiative Friedensplan und von RWE Power im Rahmen des Hambacher Dialogs Gespräche zur Situation im verbliebenen Hambacher Forst statt. Beide Seiten nutzten diese Gelegenheit, ihre Eindrücke und Bewertungen zu den konfliktreichen Vorgängen vorzutragen und zu diskutieren. Nach sechs intensiven Gesprächsrunden haben sich die Teilnehmer entschieden, die Gespräche bei Bedarf fortzuführen.

Die Unterredungen haben gezeigt, wie wichtig es ist, im persönlichen Gespräch Klarheit über die Position der jeweils anderen Seite zu gewinnen. Deshalb ist es positiv, dass der Gesprächsfaden nicht abreißt, sondern dass die im September 2016 begonnenen Gespräche bei Bedarf fortgesetzt werden können.

RWE Power macht weiterhin deutlich, dass die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach unverändert für die Energieversorgung benötigt wird. Fünf Prozent des gesamten deutschen Stroms bzw. fast 15 Prozent des Stroms in NRW werden mit der Braunkohle aus dem Tagebau Hambach erzeugt. Auch und gerade durch die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien hält der Bedarf nach gesicherter Leistung im deutschen Stromnetz an – eine Leistung, die jederzeit zuverlässig abgerufen werden kann und die von Natur aus schwankende Leistung von Wind und Solar ausgleicht.

Die Erfordernis der Braunkohlengewinnung wird immer wieder im Rahmen von Genehmigungsverfahren überprüft und bestätigt. Zuletzt hat die Leitentscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung aus dem Juli 2016 die energiewirtschaftliche Erforderlichkeit des Braunkohleabbaus für die Zeit nach 2030 festgestellt und die genehmigten Abbaugrenzen der Tagebaue Hambach und Inden erneut bestätigt. Die Braunkohlengewinnung im Tagebau Hambach muss demnach bis zur Mitte des Jahrhunderts planmäßig fortgesetzt werden, um den Beitrag dieses Energieträgers zur Versorgungssicherheit im Stromnetz zu gewährleisten.

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