Essen,
24
März
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

RWE legt Nachhaltigkeitsbericht 2015 vor

Trotz höherer Stromerzeugung geringere CO2-Emissionen

„RWE ist einer der wichtigsten Akteure der Energiewende“, so Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG in seinem Vorwort für den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. Wie RWE dieser Rolle, aber auch der Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird, macht das Unternehmen im Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2015 deutlich. Der rund 100 Seiten umfassende und in zehn Handlungsfelder unterteilte Bericht wurde heute in Essen veröffentlicht. Der Nachhaltigkeitsbericht liefert Daten und Fakten, die zeigen, wie verantwortungsvoll RWE handelt und was das Unternehmen für die Energiewende in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern leistet. Er umfasst eine Bilanz über das vergangene Jahr und benennt messbare und verbindliche Nachhaltigkeitsziele für die Zukunft. Schwerpunktthemen der Veröffentlichung sind in diesem Jahr unter anderem die Handlungsfelder „Klimaschutz“ sowie „Markt und Kunde“.

Ein wesentlicher Erfolg konnte 2015 zum Beispiel bei der Reduzierung der CO2-Emissionen erreicht werden. Trotz einer höheren Stromproduktion als im Vorjahr, gingen die CO2 Emissionen um 4,4 Millionen Tonnen zurück. Pro Megawattstunde liegen diese Emissionen aktuell bei 0,71 Tonnen. Bis 2020 soll der Wert bei 0,62 Tonnen liegen. Wichtige Gründe für die Reduzierung der CO2-Emissionen waren technische Weiterentwicklungen und die Erhöhung der installierten Leistung bei regenerativen Erzeugungsanlagen. Sie lag 2015 mit 4.146 MW deutlich über dem Vorjahreswert von 3.677 MW. Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung des Konzerns stieg damit von 7,5 Prozent auf 9 Prozent. In den vergangenen acht Jahren hat RWE hierfür rund 6,7 Milliarden Euro investiert.

Die im Jahr 2015 in den Umweltschutz investierten rund zwei Milliarden Euro wirken sich auch bei der Reduzierung anderer spezifischer Emissionen aus. So lag der Wert für Stickoxid (NOx) im vergangenen Jahr bei 0,54 g/kWh, für Schwefeldioxid (SO2) bei 0,25 g/kWh und für Staub bei 0,017 g/kWh.

Besonderes Augenmerk legte RWE im vergangenen Jahr auch wieder auf die Absicherung der Umwelt- und Sozialstandards in seinen Lieferketten. Inzwischen werden 99,4 Prozent des Einkaufsvolumens abgedeckt. Bis 2018 sollen die 100 Prozent erreicht sein.

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements förderte die unternehmenseigene „Stiftung für Energie und Gesellschaft“ Projekte in einem Umfang von 1,7 Millionen Euro. Weitere 3,5 Millionen Euro wurden in Form von Spenden für soziale, kulturelle und bildungspolitische Projekte verteilt.

Auch bei dem für die Nachhaltigkeit der Energieversorgung wichtigen Aspekt der Versorgungssicherheit kann RWE für 2015 wieder auf einen sehr guten Wert verweisen. Der durchschnittliche Ausfall des Stromnetzes lag pro Kunde bei 13,4 Minuten im gesamten Jahr. 

Der komplette Bericht kann auf der Internetseite der RWE AG (www.rwe.com) heruntergeladen werden.