Essen,
26
Februar
2019
|
15:30
Europe/Amsterdam

RWE AG

RWE nimmt wichtige wettbewerbsrechtliche Hürden

  • Europäische Kommission erteilt RWE die kartellrechtliche Zustimmung zum Erwerb des Erneuerbaren-Geschäfts von E.ON und innogy
  • Bundeskartellamt stimmt dem Erwerb eines Minderheitsanteils an E.ON durch RWE zu

Ohne Auflagen hat die Europäische Kommission heute den Erwerb des Erneuerbaren-Geschäfts von E.ON und innogy durch RWE freigegeben. Das Unternehmen hatte dies Mitte Januar bei der Kommission zur Prüfung angemeldet. Ebenfalls heute stimmte das Bundeskartellamt dem Anteilserwerb von RWE an E.ON in Höhe von 16,7 % zu. Zuvor hatten sich die Europäische Kommission und das Bundeskartellamt in ausführlichen Vorprüfungen ein genaues Bild von den wettbewerblichen Auswirkungen der Transaktion mit E.ON gemacht.

„Das ist eine sehr gute Nachricht. Mit diesen Entscheidungen ist ein weiterer Meilenstein erreicht, um RWE zu einem global führenden Unternehmen im Geschäft mit Erneuerbaren Energien zu machen“, erklärte Dr. Markus Krebber, Finanzvorstand der RWE AG.

RWE übernimmt im Rahmen der weitreichenden Transaktion mit E.ON die Erneuerbaren-Geschäfte von E.ON und innogy. Hinzu kommen E.ONs Minderheitsanteile an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen, das Gasspeichergeschäft von innogy und deren Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag. Weiterhin wird RWE 16,7 % an E.ON erwerben. Diesen Teil der Transaktion hat RWE gestern bei der britischen Wettbewerbsbehörde angemeldet. Zudem wird RWE den Erwerb der US-Assets zeitnah den Wettbewerbsbehörden in den USA vorlegen.

Nach Vollzug der Transaktion, die möglichst in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen werden soll, wird RWE auf einen Schlag zum drittgrößten europäischen Produzenten von Strom aus Erneuerbaren Energien und weltweit zur Nummer zwei im Bereich Offshore-Wind. 60 % des Erzeugungsportfolios des RWE-Konzerns werden dann Strom mit nur geringen oder gar keinen CO2-Emissionen liefern. Ziel ist es, das Geschäft mit Erneuerbaren Energien weiter global auszubauen und dafür jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro netto zu investieren.

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