25
September
2017
|
14:09
Europe/Amsterdam

RWE Power weiht Erweiterung ihres Ökowasserwerks in Wanlo ein

Aufbereitungsleistung liegt jetzt bei 63 Mio. Kubikmeter Wasser pro Jahr

RWE Power hat am Montag die Erweiterung ihres Ökowasserwerkes in Wanlo eingeweiht. Mit dem Ausbau wurde die technische Voraussetzung geschaffen, um zusammen mit dem zweiten Ökowasserwerk in Jüchen die erforderlichen Infiltrationsmengen zum Schutz der Feuchtgebiete bis zum Abschluss des Tagebaus Garzweiler aufzubereiten.

Die Bauarbeiten begannen Ende 2015 und wurden Anfang 2017 abgeschlossen. RWE Power hat die jährliche Aufbereitungsleistung um die Hälfte auf nunmehr 63 Millionen Kubikmeter erhöht. Dazu wurden vier weitere Filterkessel in dem 2004 errichteten Ökowasserwerk installiert, ein zusätzliches Absetzbecken angelegt und die Außenanlagen an die Erweiterung angepasst. Insgesamt investierte RWE Power rund 2,4 Millionen Euro in den Ausbau. Die Hoch- und Tiefbauarbeiten verantwortete die Mönchengladbacher Ernst Kreuder GmbH & Co. KG.

In dem Ökowasserwerk werden dem Rohwasser aus der Grundwasserhebung des Tagebaus Garzweiler die natürlich gelösten Mineralien Eisen und Mangan entzogen. Dazu wird das Wasser belüftet und über Kiesfilter geleitet. Anschließend wird es über das weit verzweigte, mehr als 160 Kilometer lange Rohrleitungssystem an und in die Feuchtgebiete des Naturparks Schwalm-Nette gepumpt und infiltriert. Vor Ort vermischt es sich mit Regenwasser, stabilisiert den Grundwasserstand und sichert so die hohe ökologische Wertigkeit des Naturparks. Das permanente Monitoring des Landes Nordrhein-Westfalen stellt sicher, dass die Maßnahmen die gewünschte Wirkung erzielen.

Prof. Dr. Christian Forkel, Leiter der Wasserwirtschaft bei RWE Power, betonte: „Das Monitoring hat den Erfolg unserer Versickerungs- und Einleitmaßnahmen immer in vollem Umfang bestätigt. Die Feuchtgebiete sind in einem sehr guten Zustand. Die Erweiterung des Ökowasserwerks Wanlo ist ein weiterer, wichtiger Baustein unseres Konzeptes zur Stützung der Feuchtgebiete in den Tagebaurandgebieten.“

Michael Eyll-Vetter, Spartenleiter der RWE-Tagebauentwicklung, sagte: „Dieser Ausbau steht beispielhaft für die langfristige Planungsstabilität in der Braunkohle und belegt unsere Rolle als verlässlicher Partner in der Region. Wir leisten auch in den nächsten Jahrzehnten unseren Beitrag für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung in Deutschland – im Einklang mit Natur und Umwelt.“

 

Bildunterschrift Gruppenfoto: v.li. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG), Dr. Bernd Bucher (Erftverband), Gerhard Odenkirchen (MKULNV), Hans-Wilhelm Reiners (OB Mönchengladbach), Prof. Christian Forkel (RWE Power AG).

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