Essen,
17
April
2018
|
11:56
Europe/Amsterdam

RWE AG

RWE übernimmt Verantwortung – weit über ihre operativen Geschäftsfelder hinaus

Dr Rolf Martin Schmitz, CEO RWE AG
Wir haben unseren Kraftwerkspark in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich modernisiert und so die Effizienz erheblich gesteigert. Der sichere Betrieb unserer Anlagen hat oberste Priorität. Dazu gehört, dass wir unseren Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze bieten. Auf Umwelt- und Ressourcenschutz wie auch die Rekultivierung unserer Braunkohletagebaue legen wir ein besonderes Augenmerk. Das alles zeigt: RWE nimmt ihre Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeiter sehr ernst. Wo wir in Sachen Nachhaltigkeit heute stehen, darüber gibt unser Bericht ,Unsere Verantwortung 2017´ dezidiert Auskunft.“
Dr Rolf Martin Schmitz, CEO RWE AG
  • RWE setzt auf Transparenz: 21. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht
  • Umfassende Darstellung aller wesentlichen Aspekte hinsichtlich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung
  • Bericht nach GRI 4-Standard, geprüft durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC

RWE übernimmt Verantwortung – weit über ihre operativen Geschäftsfelder hinaus. Das zeigt der Nachhaltigkeitsbericht „Unsere Verantwortung 2017“, der jetzt zum 21. Mal veröffentlicht wird. Auf 92 Seiten informiert RWE über alle wesentlichen Aspekte aus Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft.

Dabei folgt der Nachhaltigkeitsbericht dem internationalen Standard der Global Reporting Initiative (GRI). Die GRI-Leitlinien haben sich weltweit als „best practice“ etabliert. Sie werden in einer Kooperation von Unternehmen, Investoren, Ratingagenturen, Verbänden und Wissenschaftlern kontinuierlich weiterentwickelt. RWE lässt darüber hinaus wesentliche Teile des Berichts von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers prüfen. RWE berichtet ausführlich zu allen drei wesentlichen Feldern Wirtschaft, Umwelt und Soziales.

Erstmals veröffentlicht das Unternehmen einen sogenannten „nichtfinanziellen Konzernbericht“. Die entsprechenden Abschnitte sind gesondert gekennzeichnet. Abseits von Finanzkennzahlen richtet sich die Berichterstattung dadurch noch deutlicher auf das Geschäftsmodell und damit verbundene Chancen und Risiken aus.

Wirtschaft
RWE ist Partner in den Regionen, wo das Unternehmen tätig ist. Wirtschaftliche Entwicklung und Strukturwandel werden dort aktiv unterstützt. So bemüht sich RWE beispielsweise intensiv um die Nachnutzung von Flächen, die für den Betrieb nicht mehr benötigt werden. So wird zum Beispiel das Kraftwerk Frimmersdorf zum 30. September 2021 endgültig stillgelegt. RWE hat bereits heute mit den umliegenden Kommunen und dem Rhein-Kreis Neuss den Austausch über die Zukunft des dann nicht mehr benötigten Kraftwerksstandorts begonnen.

Auch beim Rückbau von Kraftwerken wird RWE ihrer Verantwortung gerecht. Das gilt für die sorgfältigen und sicherheitsgerichteten Rückbautätigkeiten wie auch für die Kosten, für die das Unternehmen vollständig aufkommt. Im Berichtsjahr wurden zum Beispiel am Kernkraftwerksstandort Biblis große Fortschritte erreicht: Am 30. März 2017 hat die zuständige Aufsichtsbehörde die Genehmigungen zur Stilllegung und zum Rückbau der Blöcke A und B erteilt. Entsprechend konnten die Arbeiten am 1. Juni 2017 begonnen werden.

Umwelt
Kontinuierlich modernisiert RWE ihre Kraftwerke, mindert den spezifischen CO2-Ausstoß und verbessert die Effizienz. Auch die Abschaltung älterer Blöcke trägt zur Reduktion von CO2 bei. So hat RWE im vergangenen Jahr allein in Deutschland 10 Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart. Und RWE wird den CO2-Ausstoß ihrer Kraftwerke weiter verringern. Bis 2030 sollen entlang eines ambitionierten Fahrplans im Vergleich zu 2015 länderübergreifend 55 bis 65 Mio. Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden.

Sehr großen Wert legt RWE auf die hochwertige Rekultivierung nicht mehr genutzter Tagebauflächen. Sie werden aufwendig wieder nutzbar gemacht. Insgesamt wurden im Rheinischen Revier bisher über 22.000 Hektar rekultiviert, davon über 8.000 Hektar für Wälder, Forste und Grünzüge und über 12.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen. Damit unterstützt RWE die heimische Landwirtschaft und den Artenschutz. Die Rekultivierungsmaßnahmen von RWE sind bei der internationalen Fachwelt hoch anerkannt.

Soziales
Hochwertige Berufsausbildung hat bei RWE eine lange Tradition. Aktuell absolvieren 2.215 junge Menschen ihre Ausbildung in einem von über 30 Berufen an 50 Standorten des Unternehmens, zum Beispiel als Elektroniker, Industriekaufmann, Mechatroniker oder Forstwirt.

RWE unterstützt zugleich externe Unternehmen, zum Beispiel durch die Übernahme der Ausbildung für kleine Unternehmen. Zudem werden duale praxis- und ausbildungsintegrierte Studiengänge angeboten.

2017 hat RWE 41 Plätze in seiner Einstiegsqualifizierung „Ich pack‘ das!“ zur Verfügung gestellt. So werden Jugendliche gefördert, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und es wird ihnen die notwendige Ausbildungsreife vermittelt. Das einjährige Programm haben in den vergangenen 13 Jahren fast 1.200 Teilnehmer durchlaufen. Die Erfolgsquote ist ermutigend: Auch im vergangenen Jahr fanden 87 % der Teilnehmer eine Anschlussbeschäftigung in einer Ausbildung, an einer Arbeitsstätte oder in weiterführenden Maßnahmen.

RWE ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und engagiert sich auf vielfältige Art und Weise. Der vollständige CR-Bericht „Unsere Verantwortung 2017“ ist online abrufbar auf der RWE Website.

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