Köln/Essen,
26
September
2018
|
17:29
Europe/Amsterdam

RWE Power AG

Tagebau Inden erreicht Wendepunkt und gestaltet die Seemulde

Der Tagebau Inden hat seine absolut tiefste Stelle erreicht und beginnt mit dem Aufbau des künftigen Seeufers. Er trifft damit planmäßig die Vorbereitungen für den Indesee. Der Betrieb würdigte diesen Wendepunkt heute auf Sohle 5, 200 Meter unter der Geländekante, mit einem besonderen Grund-Stein: Jens Bröker von der indeland-GmbH, RWE Power-Vorstand Dr. Lars Kulik und Tagebauleiter Dr. Andreas Wagner mauerten eine Zeitkapsel in einen Findling ein.

In der Zeitkapsel befinden sich ein aktueller Tagebauplan, ein Kohlestück und eine Liste mit den Unterschriften aller Mitarbeiter des Tagebaus. Sie trägt die Aufschrift „Auf gutem Grund – ich.see.zukunft“. Letzteres ist das Motto der Entwicklungsgesellschaft indeland, einem maßgeblichen Treiber der regionalen Entwicklung. In 20 Jahren werden sich nur noch Taucher dem Findling nähern können. Denn dann ist der Indesee bereits Realität, und sein Füllstand ermöglicht bereits erste wassersportliche Nutzungen.

„Der See wird die Region nicht nur landschaftlich bereichern, sondern auch ihre Wirtschaftskraft und damit die Lebensqualität im Indeland“, meinte RWE Power-Vorstand Lars Kulik bei einer kleinen Feierstunde vor Ort mit Vertretern der Region. Er betonte, wie wichtig eine frühzeitige, abgestimmte Planung und eine zuverlässige Umsetzung für das Gelingen des Strukturwandels sind. Kulik an seine Gäste: „Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier fühlen sich von ganzem Herzen dieser Region verpflichtet, denn sie ist auch ihre Heimat. Deshalb setzen sie die Planungen für Gegenwart und Zukunft des Tagebaus Inden und des Kraftwerks Weisweiler mit Kompetenz, Engagement und Leidenschaft um, und zwar hochwertig. Darauf können Sie sich verlassen!“

Der Tagebau Inden ist um das Jahr 2030 ausgekohlt. Damit verliert das benachbarte Braunkohlenkraftwerk Weisweiler die Grundlage seiner Brennstoffversorgung und wird stillgelegt. Zu diesem Zeitpunkt werden die CO2-Emissionen der Braunkohlenverstromung bereits um 40 bis 50 Prozent niedriger sein als 2015. Tagebau- und Kraftwerksentwicklung wie auch die Rekultivierung der Tagebaubereiche verlaufen nach Plan, so Power-Vorstand Lars Kulik.