16
Februar
2017
|
15:22
Europe/Amsterdam

Vielseitiges Wohnen in Horrem

Attraktives Wohngebiet mit regenerativem Wärmekonzept und top Anbindung an Nahversorgung, Verkehrsachsen und soziale Infrastruktur

Lange lag das Gelände der RWE Power AG brach. Mit der Unterzeichnung einer Projektvereinbarung zur Entwicklung der Grundstücke am Sandweg in Kerpen-Horrem sollen diese nun kurzfristig einer baulichen Nutzung zugeführt werden. Und die Vereinbarung hat es in sich: In knapp 1,3 km Entfernung zum S-Bahnhaltepunkt Horrem sowie in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem örtlichen Nahversorgungszentrum planen die Kolpingstadt Kerpen und die RWE Power AG ein vielseitiges Wohngebiet mit integrierter Kindertagesstätte. „Der Standort am Sandweg bietet für die zukünftigen Bewohner alles, was man sich von einem modernen Wohngebiet wünscht“, erklärt Dieter Spürck, Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen. „Neben einer guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr kann das Gebiet mit einer eigenen Kindertagesstätte sowie der fußläufigen Anbindung an das Naherholungsgebiet rund um das Marienfeld punkten.“

Doch damit nicht genug. Das unter dem Namen „Quellenpark“ geführte Projekt soll auch mit seiner Umweltbilanz glänzen. Die Idee: Warmes Wasser aus den Tagebauen im Rheinischen Revier, das über den Kölner Randkanal sonst in den Rhein geleitet würde, soll einen Teil seiner Wärme in ein Nahwärmenetz abgeben, mit dem die Häuser in der neuen Siedlung beheizt werden können. „Mit verschiedenen Modellprojekten haben wir in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Nutzung dieser besonderen Form von Erdwärme funktioniert“, ist Martin Köther, Leiter des Baubereichs bei RWE Power, von der Idee überzeugt. „Diesen Vorteil möchten wir auch den Bauherren in Kerpen-Horrem anbieten.“

Dabei ist das Projekt sowohl für die Kolpingstadt Kerpen als auch für die RWE Power AG ambitioniert. So soll mit dem Bau der Kindertagesstätte bereits im laufenden Jahr begonnen werden, um den örtlichen Bedarf zügig befriedigen zu können. Parallel ist zudem beabsichtigt, ein erstes Mehrfamilienhaus zur Schaffung von dringend benötigtem bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Beide Objekte sollen in Form eines Investorenmodells entwickelt und gebaut werden.

Ein straffer Zeitplan, der aufgrund der langjährig, guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit der Projektpartner gelingen wird, ist sich Erik Schöddert, Leiter Umsiedlung und Flächenmanagement der RWE Power AG, sicher.

Die Kolpingstadt Kerpen und RWE Power sind seit Jahren in vielfältiger Weise durch betriebliche Aktivitäten verbunden. Daraus ist eine gute und belastbare Partnerschaft entstanden, die sich in einer konstruktiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit gefestigt hat. Gemeinsam konnten in der Vergangenheit wichtige Projekte, wie z. B. das Wohngebiet „Wahlenpfad“ oder das Industriegebiet Türnich III umgesetzt werden. Darüber hinaus konnten durch unterstützende Maßnahmen im Rahmen der liegenschaftlichen Zusammenarbeit oder durch Nachbarschaftshilfe sowohl in der Stadt als auch in vielen Ortsteilen zahlreiche Impulse für die Erhaltung und Steigerung der Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort gesetzt werden.

„Unser gemeinsames Projekt „Quellenpark“ wird sicherlich ein Erfolg“, ist der Bürgermeister aufgrund der langjährigen Partnerschaft zwischen Stadt und Unternehmen überzeugt. Mit der Unterschrift unter die Projekt­vereinbarung werden nun zügig die Voraussetzungen zur Nutzung des Gebietes geschaffen. Wenn alles planmäßig läuft, sollen die ersten privaten Häuslebauer nach Rechtskraft des aufzustellenden Bebauungsplanes im zweiten Halbjahr Jahr 2018 mit ihrem Vorhaben beginnen können.

Foto: v.l.n.r. Erik Schöddert (RWE Power), Dieter Spürck (Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen), Martin Köther (RWE Power)