29
September
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

„Wir stehen zu unserem Wort“

Es erfolgte der erster Spatenstich für Merkener Südostumgehung. Die neue Straße wird in Abschnitten errichtet und zum Jahreswechsel 2018/19 fertiggestellt.

Am 28. September hat bei Merken der Bau der Südostumgehung dieses Dürener Stadtteils begonnen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich starteten Landrat Wolfgang Spelthahn, Bürgermeister Paul Larue und RWE Power-Vorstand Dr. Lars Kulik die rund zweijährige Bauphase. Die acht Millionen Euro teure Straße soll zum Jahreswechsel 2018/19 fertig sein. „Die neue Straße wird Merken besser an das übergeordnete Straßennetz anschließen und die Ortslage verkehrlich entlasten“, beschrieb Kulik in seiner Ansprache ein wesentliches Ziel dieser Straßenverbindung.

 

Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied Ressort Braunkohle (CTO) der RWE Power AG
Die neue Straße wird Merken besser an das übergeordnete Straßennetz anschließen und die Ortslage verkehrlich entlasten.
Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied Ressort Braunkohle (CTO) der RWE Power AG

Die neue Kreisstraße ist knapp drei Kilometer lang. Zwei Brücken, ein Durchlassbauwerk für ein Fließ sowie neue Gehwege, Radwege und Wirtschaftswege stehen auf dem Arbeitsprogramm der beteiligten Baufirmen und Ingenieurbüros.

Zunächst wird die Einmündung der Paulstraße in die Roermonder Straße zu einem Kreisverkehr umgebaut. Im ersten Halbjahr 2017 wird die Trasse zwischen diesem Rondell und dem Kreisverkehr an der Tagebaurandstraße nach Inden angelegt. Zur Rur hin, in Richtung Huchem-Stammeln, geht der Bau anschließend abschnittsweise weiter. Diese Reihenfolge hat den Vorteil, dass Merken früh vom Neubau der Straße profitieren kann.

Außerdem wird die vorhandene Rurquerung so lange wie möglich offen gehalten. Ihre später unvermeidliche Komplettsperrung für Autos wird auf einen möglichst kurzen Zeitraum begrenzt. Der Baustellenverkehr für Abriss und Neubau der Rurbrücke kann durch die bereits fertigen Abschnitte der K 35n aus der Ortslage Merken herausgehalten werden.

 

Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied Ressort Braunkohle (CTO) der RWE Power AG
Wir stehen zu unserem Wort.
Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied Ressort Braunkohle (CTO) der RWE Power AG

„Wir stehen zu unserem Wort“, betonte RWE Power-Vorstand Lars Kulik. Das Unternehmen hatte sich schon im Braunkohlenplanverfahren für den Tagebau Inden, der 2009 zugelassen wurde, zum Bau der Straße verpflichtet. Kulik dankte den beteiligten Gremien und Behörden, allen voran dem Kreis Düren und der Stadt, für die gute Zusammenarbeit bei Planung und Genehmigung der lang ersehnten Südostumgehung.

 

Foto: v.l.: Horst Knapp, Bezirksausschuss-Vorsitzender (Merken), Hermann Heuser, Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, Josef Wirtz, RWE Power, Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren, Lars Kulik, RWE Generation, Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, Josef Bellartz, 1. Vors. der IG Merken e.V.