Köln,
29
März
2018
|
12:06
Europe/Amsterdam

Zulassung des Hauptbetriebsplans Hambach 2018-2020 ermöglicht planmäßige Entwicklung des Tagebaus

Fachgutachten klärt naturschutzrechtlichen Status des Hambacher Forsts

„Wir können den Tagebau Hambach planmäßig weiterführen und damit unseren wichtigen Beitrag für die Energieversorgung fortsetzen“, betont RWE Power-Vorstandsmitglied Dr. Lars Kulik zur Zulassung des Hauptbetriebsplans 2018-2020 für den Tagebau Hambach, die RWE Power heute erhalten hat.

Somit können auch die notwendigen Vorbereitungen für den Gewinnungsbetrieb auf der ersten Sohle stattfinden. Die von RWE Power vorgelegte Stellungnahme eines unabhängigen Gutachters hat den naturschutzrechtlichen Status des verbliebenen Hambacher Forsts im Kontext mit den EU-Bestimmungen umfassend geklärt. Die Kernaussagen: Es handelt sich nicht um ein FFH-Gebiet. Die seit vielen Jahren gemeldeten FFH-Gebiete in Deutschland erfüllen die Ziele der europäischen Naturschutzgesetze, so dass keine weiteren Gebiete zu nennen sind. Den notwendigen Rodungen in der Anfang Oktober beginnenden Rodungsperiode stehen keine Restriktionen entgegen. Die Stellungnahme hat RWE Power im Internet veröffentlicht.

„Das ist eine gute Nachricht für meine Kolleginnen und Kollegen“, sagt Matthias Dürbaum, neuer Betriebsratsvorsitzender im Tagebau Hambach. „Die Arbeit von uns Bergleuten wird für die Stromversorgung unseres Landes gebraucht. Mit den Genehmigungen von heute werden wir weiterhin langfristig zur Versorgungssicherheit beitragen.“

Der Tagebau Hambach förderte im vergangenen Jahr rund 39 Millionen Tonnen Braunkohle. Davon gingen 27 Millionen Tonnen in die Stromerzeugung, 12 in die Veredlung. Die Kohle aus dem Tagebau Hambach deckte 2017 erneut rund 15 Prozent des gesamten Strombedarfs von Nordrhein-Westfalen.